gestoerter Bauablauf

Mehrstufiges Nachweisverfahren einer störungsbedingten Bauzeitenverlängerung

Zur gerichtsfesten Feststellung von störungsbedingten Bauzeitenverlängerungen werden hohe Ansprüche an das Nachweisverfahren gestellt.

Das von LHR entwickelte mehrstufige Nachweisverfahren zur Bewertung von gestörten Bauabläufen genügt diesen Ansprüchen und umfasst folgende Schritte:referenzen-wp

  • Stufe 1: Bezeichnung der Verzögerung
  • Stufe 2: Sachverhaltsdarstellung
  • Stufe 3: Schriftverkehrsauswertung
  • Stufe 4: Gutachterliche Bewertung des Sachverhaltes
  • Stufe 5: Berechnung der ansetzbaren Verzögerungsdauer
  • Stufe 6: Bestimmung eines theoretisch geschuldeten, störungsmodifizierten Bauablaufs
  • Stufe 7: Darstellung der theoretischen Auswirkungen der Bauablaufstörung
  • Stufe 8: Darstellung des geschuldeten Bauablaufs nach Einarbeitung der Störung
  • Stufe 9: Gegebenenfalls Aktualisierung des Pufferkontos

Mehrstufiges Nachweisverfahren

 

Abbildung: Prinzipielle Vorgehensweise beim Mehrstufigen Nachweisverfahren

Im Idealfall begleiten wir unsere Mandanten bereits mit Eintritt eines Störungsereignisses. Damit helfen wir allen Beteiligten, die Folgen der vertraglichen Abweichungen bereits zu einem frühen Zeitpunkt zu erkennen und so mögliche Gegenmaßnahmen im Sinne des Projektes einzuleiten. Um Anspruchsgrundlagen zu sichern, haben wir ein Dokumentationsmanagement entwickelt, welches wir individuell auf die vorhandene Situation und Bedürfnisse unseres jeweiligen Mandanten anpassen können.

Unsere klar strukturierte Vorgehensweise ist die Grundlage für die darauf aufbauenden Gutachten, die die Interessen unserer Mandanten bestmöglich vertreten.

Zur Leseprobe aus „Bauverzögerung und Leistungsänderung“ von Vygen, Joussen, Schubert und Lang, 6. Auflage, zum „Mehrstufigen Nachweisverfahren“