Nachtrags- bzw. Claimmanagement

Nachtrags- bzw. Claimmanagement

Ein Nachtrags- bzw. Claimmanagement sollte nicht erst starten, wenn konkrete Forderungen gestellt werden. Im Rahmen des Vertragsmanagements sollten bereits zu Anfang eines Projektes im Zuge der Erarbeitung und Aushandlung von Verträgen die Weichen hierfür gestellt werden.

Wir verstehen das Nachtrags- und Claimmanagement in Anlehnung an die DIN 69901-5 als die „Überwachung, Bewertung, Entscheidung, Dokumentation und Steuerung der Umsetzung von Änderungen im Projekt gegenüber der bisher gültigen Planung“ und können Sie bei der

  • Analyse und Herausarbeitung von Nachtragspotenzialen (gestörte Bauabläufe, vertragliche Grundlagen, Schriftverkehr, Terminkontrolle, Bautagesberichte etc.),
  • Verfassung des erforderlichen Schriftverkehrs,
  • Dokumentation der entstandenen Änderungen und des tatsächlichen Bauablaufs,
  • Terminverfolgung und -prognose,
  • Vorbereitung bei der Durchsetzung von Nachtragsforderungen,
  • Verfassen von Gutachten und baubetrieblichen Stellungnahmen,
  • Verhandlungsbegleitung und / oder Verhandlungsführung.

Nicht selten geschieht es, dass wir auch von den Rechtsabteilungen frühzeitig nachgefragt werden, als zunächst unbeteiligter Dritter an sog. Workshops teilzunehmen, um mit der Unternehmensleitung, Projektleitung, Bauleitung und kaufmännischen und juristischen Fachabteilungen eine Lösung für gravierende Änderungen zu erarbeiten und vor allem darauf hinzuwirken, dass im Sinne der gefundenen Lösungsansätze von allen Beteiligten in gleicher Art und Weise gehandelt und argumentiert wird.